20.01.2020

Kompetenzprofile – Elevator Pitch der eigenen Fähigkeiten

Kompetenz ist mehr als Wissen. Die Besonderheit von Kompetenzen besteht darin, Kenntnisse und Fertigkeiten (Qualifikationen) situationsangemessen auch in vorher nicht bekannten, unstrukturierten Handlungssituationen anwenden zu können.

Was sind Kompetenzprofile?

Ein Kompetenzprofil ist ein strukturiertes Abbild der Kompetenzen eines Mitarbeiters. Dabei können umfassende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten abgebildet werden. Auf Basis des Kompetenzprofils lassen sich Persönlichkeit, Einstellung oder Softskills neben den Fachkompetenzen einordnen. Mit Hilfe einer Fremdeinschätzung der Kompetenzen (Führungskraft zu Mitarbeiter) und der Selbsteinschätzung eines Mitarbeiters wird der Entwicklungsbedarf sichtbar.

Typischerweise gibt es Soll-Anforderungen seitens des Unternehmens, die Mitarbeiter oder Führungskräfte bei der Übernahme einer Funktion erfüllen sollten. Diese Anforderungen können dann mit dem Ist-Zustand abgeglichen werden. Das Prinzip eines Qualifikationsprofils ist über alle Varianten hinweg das gleiche: Alles auf einen Blick. Mit Blick auf die Anforderungen, die am Arbeitsplatz erfüllt werden sollen, werden die dafür vorhandenen Erfahrungen und Qualifikationen aufgelistet, die dazu vorhandenen Berufstätigkeiten und Aus- und Fortbildungen benannt.

Das ermöglicht dem Arbeitgeber einen schnellen Überblick. Aus dem zeitlich und sachlich gegliederten Lebenslauf müsste sich der Arbeitgeber diese Informationen jeweils erst zusammenstellen – vielen zu zeitaufwändig.

Daher gilt für das Kompetenzprofil zunächst ähnlich wie für das Qualifikationsprofil: Es geht um einen Überblick! Den im Anforderungsprofil genannten Aufgaben werden das vorhandene Fachwissen, insbesondere auch die Schlüsselqualifikationen und Erfolge (wo wurde das erfolgreich unter Beweis gestellt) gegenübergestellt.

Während jedoch beim Qualifikationsprofil die Arbeitsanforderungen als Handlungen leitend für die Übersicht sind, folgt die Gliederung eines Kompetenzprofils einem Schema, das nicht von Tätigkeiten, sondern von Kompetenzfeldern ausgeht und diese durch Erfolge belegt.

Doch Vorsicht! Ein zu überbordendes Kompetenzprofil kann schnell ins Gegenteil umschlagen und im schlechtesten Fall mit Überschätzung und Arroganz bewertet werden.Der goldene Mittelweg ist auch hier angesagt, dann klappt es auch mit dem Schritt zum Vorstellungsgespräch.

Gerne helfen wir Ihnen bei der Erstellung eines Kompetenzprofiles. Wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam Ihre Expertise und bringen diese komprimiert und aussagekräftig zu Papier. Sprechen Sie uns an, wir freuen uns auf Ihre Anfrage.